Ein Abendsalon in der Akamdemie der Wissenschaften

Das große Haus der Akademie der Wissenschaften lud in diesem Jahr zum Abendsalon im Gedenken des 300-sten Todestages des Gründungspräsidenten Gottfried Wilhelm Leibnitz (1646 – 1716) ein. Über 100 Mitwirkende an gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Themen boten den ca. 2500 Besuchern ein vielfältiges Programm.

Die Qual der Auswahl…hier ein paar Eindrücke des Abends:

Eröffnung im „Leibnitzsaal“
Wie Leibnitz so ist auch Martin Grötschel, der jetzige Präsident der Akademie, ein Mathematiker. Er eröffnete lustvoll im „Leibnitzsaal“. Besonderen Beifall gab es für Frau Prof. Kunst die – noch – Kulturministerin Brandenburgs, soll demnächst zur Präsidentin der Humboldt-Universität bestellt werden. Die Band „Strom&Wasser“ , bereichert durch Flüchtlingsmusiker, gab Feuer und Rhytmus und Haltung vor. Später dann mit „Asylmonologen“ ungekürzte unglaubliche Schilderungen aus türkischen Gefängnissen.

„Candide“( von Voltaire) oder die beste aller Welten. Lesung im Präsidentenkabinett
Etienne Francois führte mit  köstlicher Satire in das Werk ein. Der 1. Akt wurde von der an der Volksbühne verehrten Kathrin Angerer und Prof. Helmuth Schwarz, Chemiker und Präsident der Alexander v. Humboldt-Stiftung, mit großem Gewinn vorgetragen.

Am Paternoster gab es stündlich von Schauspielstudenten der Udk eine eindrucksvolle Performance für eine bessere Welt.

Der „Einsteinsaal“ mit vollem Programm
Im „Einsteinsaal“ gab es ein volles Programm geleitet von Hermann Parzinger, dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Herfried Münkler und Ruppert Neudeck stritten über politische Utopien und deren Tauglichkeit für ein besseres Leben. Bekannte kluge Haltungen. Sind Menschenrechte westlich? Natürlich nicht! Hans Joas und Heiner Bielefeldt. Schöner Wohnen = besser Leben.?……ästhetische Konzepte anhand von Bildern von früher bis heute mit Andreas Beyer und Beate Söntgen.
Besonders: Biedermeyer als Grundlage der Bauhausmöbel und die moderne Haustechnik mit Fernbedienung und deren Auswüchsen.

Wissenschaftsforum im Atrium
Junge Wissenschaftler der Max-Planck-Institute stellten kurzweilig ihre Arbeiten vor. Großes Interesse mit netten Erkenntnissen und viel Beifall.

Manches konnten wegen „Überfüllung“, aber auch wegen der angebotenen „Masse“ an Themen nicht verfolgt werden. Alles in allem ein großer Abend in einem tollen Haus mit interessierte Menschen, viele angeregte Gespräche und einer guten Organisation!

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